Seelenband
Seelenband

Vegetarisch leben

ISBN 78-3-906347-77-6

Buch von Armin Risi & Ronald Zürrer zu einen sehr günstigen Preis von 4,50 €.

Meine Gründe für eine vegetarische Ernährung:

  • Fleischlose Ernährung ist gesünder

Die erbarmungslose Massentierhaltung mit wachstumsfördernden Hormonen, Beruhigungsmitteln, pestizidhaltigem Futter und Antibiotikagaben führte zu Rinderwahnsinn, Schweinepest und Salmonellenzucht. 2001 wurde Tiermehl verboten, nun wird auf EU-Basis eine Lockerung des Verbots diskutiert. Fischmehl ist zur Fütterung an Wiederkäuer wieder erlaubt.

Was Fleisch vor allem so ungesund macht, ist das Leichengift (Eiweißzerfallsprodukte wie Cadaverin und Putrescin, wie auch Krankheitserreger). Schlachtet man ein Tier geht sein Fleisch sofort in die Verwesung über. Fleisch ist tot. Nach kurzer Zeit, wenn Fleisch verfault, kann man unzählige Würmer beobachten, das Fleisch wird toxisch. Die giftigen Stoffe werden über den Magen und Darm vom Organismus aufgenommen und zerstören die Darmflora. Leichengift lässt sich auch nicht durch starkes erhitzen zerstören. Pflanzen hingegen verrotten in einem Gärungsprozess, wie er z. B. auch künstlich zur Weinherstellung erzeugt wird.

Tieren wird ständig Antibiotika verabreicht, was beim Menschen durch den hohen Fleischverzehr zu einer Zerstörung der Damflora und zu einer Antibiotika-Resistenz führt.

Fleisch enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, wodurch das schlechte Cholesterin (LDL) ansteigt und das gute Cholesterin (HDL) sinkt, wodurch Herzkrankheiten gefördert werden

Fleisch wirkt ungünstig auf unseren Säure-Basen-Haushalt und trägt stark zur Übersäuerung bei.

Fleisch enthält zu viel Eiweiß für unseren Organismus. Das ist nicht gesund, wie immer propagiert wird, sondern erfordert eine Steigerung der Nierenleistung und führt zur Harnstoffbildung.

Die Grausamkeit der Massentierhaltung kennt keine Grenzen. Die Tiere leben in ständiger Angst und in ständigen Stress, was sich hormonell auf ihren Organismus auswirkt. Die Energie von Leid und Angst ist in ihrem Fleisch gespeichert und der Mensch nimmt sie beim Verzehr mit auf.

 

  • Tierhaltung belastet die Umwelt

Die Regenwälder werden gerodet um Platz für Rinderfarmen und den Anbau von Futtermitteln zu gewinnen. Die sich ausdehnende Massentierhaltung führt zur Produktion von Unmengen an Gülle, welche nicht etwa zur Düngung, nein, hauptsächlich zur Entsorgung auf die Felder gekippt wird und die Überdüngung des Bodens zur Folge hat. Die Artenvielfalt der Flora und Fauna wird dadurch reduziert und die Bodenqualität leidet erheblich darunter. Wüsten und Steppen entstehen. Weiter werden durch die Unmengen an Gülle die Gewässer verschmutzt. Aber auch Unmengen an Litern Wasser verschwendet. Laut PETRA Deutschland e.V. (Tierschutzorganisation) wird das meiste Wasser für die Fleischproduktion verbraucht.

Vegetarische Ernährung schont die Umwelt.

 

  • Der Fleischverzehr fördert den Welthunger

Tiere aufzuziehen und zu schlachten ist wesentlich ineffizienter (man benötigt viel mehr landwirtschaftliche Nutzfläche) als Getreide und Gemüse anzubauen. Für die Fütterung der Tiere werden Unmengen an Getreide benötigt, womit man Menschen direkt satt machen könnte.

Armin Risi schreibt in seinem Buch „vegetarisch leben“: Fleisch ernährt wenige auf Kosten vieler. Anders ausgedrückt: Ein einziges Stück Steak von 225 Gramm enthält so viel Pflanzenenergie, wie benötigt wird, um einen Tag lang rund 40 Menschen zu ernähren.

 

„Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier“

Mahatma Gandi, indischer Volksführer und Staatsmann