Seelenband
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Tagung des Vereins „Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings e.V.“ in Berlin am 04.11.2017 und 05.11.2017

Der Verein wurde von Menschen gegründet, die Bruno Gröning und seine Arbeit sehr schätzen und die die Lehre Bruno Grönings wahrheitsgetreu und originalgetreu weitergeben möchten. Die Vereinsmitglieder lösten sich vor Jahren aus dem Bruno-Gröning-Freundeskreis von Grete Häusler (heute unter Leitung ihres Sohnes Dieter Häusler). Sie waren nicht damit einverstanden, dass „Jesus Christus“ vollkommen aus der Lehre Bruno Grönings (aus Filmen, CD‘s und Büchern) durch den Freundeskreis von Grete Häusler gestrichen wurde. Die Essens von Bruno Grönings Lehre IST JEDOCH DIE LEHRE VON JESUS CHRISTUS. Diese hat Bruno Gröning jedoch völlig religionsunabhängig verstanden und unterrichtet.

Hier dazu die Erklärung des Vereinsvorsitzenden Thomas Busse:

http://www.bruno-groening.net/informationskreis/historie/

Der Verein möchte auf keinen Fall einen Personenkult um Bruno Gröning fördern, sondern die Menschen nach Vorbild Bruno Grönings mit Gott verbinden. So ist jede Tagung eine gute Gelegenheit über Gott zu sprechen und gemeinsam die Lehre Jesus Christus zu studieren.

Hier die genauen Ziele des Vereins:

http://www.bruno-groening.net

Zitat des Vereins:

Der “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings e.V.” lädt vier mal im Jahr zu Tagungen für Nord-, Süd-, West- und Ost-Deutschland ein. In erster Linie wurden diese Veranstaltungen für die unabhängigen Gemeinschaftsleiter und ihre Freunde in den Gemeinschaften ins Leben gerufen. Bruno Gröning Freunde aus anderen Gruppierungen und Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

Zum zweiten Mal traf sich nun der Verein in Berlin für Ostdeutschland, wo drei unabhängige Gemeinschaften existieren. Die Gemeinschaftsleiter hatten für die Tagung leckeren Kuchen gebacken und Kaffee, Tee und Kekse für die Teilnehmer mitgebracht. Es war eine sehr gemütliche Stimmung und die Teilnehmer unterhielten sich ungezwungen in den Pausen. Der Vorsitzende Thomas Busse erzählte, dass dieses Jahr in Berlin doppelt so viel Teilnehmer kamen als 2016. Die Vereinsmitglieder berichteten, wie mühevoll teilweise die Aufbauarbeit für den Verein in den letzten 11 Jahren war und freuten sich über die nun wachsende Beliebtheit.

Thomas Busse erzählte einige seiner Erkenntnisse, welche er selbst im Laufe seines Lebens durch Bruno Gröning und die Vereinsarbeit erhielt und führte durch die gesamte Tagung. Er berichtete auch teilweise aus den früheren Treffen mit Grete Häusler (sie war einmal seine Schwiegermutter). Niemals jedoch äußert sich Thomas Busse oder andere Sprecher des Vereins bösartig über vergangenes oder über den Bruno-Gröning-Freundeskreis. Er betont immer wieder, dass der Wunsch dieses Vereins besteht, alle Bruno-Gröning-Gruppierungen irgendwann miteinander zu vereinen.

Julia Domenica, die Verlobte von Thomas Busse, ist zwar kein Vereinsmitglied, unterstützt jedoch den Verein mit ihrer Arbeit. Sie hat u. a. die Website des Vereins neu gestaltet. Ihr Vortragsthema auf der Berlin-Tagung war die Nächstenliebe. Sie berichtete von einer eigenen Erfahrung, wie sie an einem großen Bahnhof einen Mann bemerkte, der etwas verkaufen wollte. Sie sah, dass niemand Notiz von diesem Mann nahm. Sie erzählte, dass es ihr gar nicht darum ginge, dass die Reisenden dem Mann etwas abkaufen sollten, sondern, dass viele Menschen in ihr Handy sahen, Musik hörten oder in eigenen Gedanken waren und die Mitmenschen nicht wahr genommen haben. Als der Mann bei ihr vorbeikam, sagte sie ihm, dass sie nichts kaufen möchte unterhielt sich jedoch einige Minuten mit ihm, wie sein Geschäft ginge und sie plauderten noch über dies und das, bis er weiter seines Weges ging. Für beide war es ein freudiger Moment. Wie Julia Domenica betonte, geht es bei ihrem Bericht nicht darum, sich gut darzustellen oder aufzuzeigen, dass sie besser als andere wäre, sondern nochmal darauf aufmerksam zu machen, dass wir alle von Gott geschaffen sind und die anderen wie wir selbst sind, Menschen!

Ich finde dies eine schönes Beispiel und eine Anregung dazu, unseren Mitmenschen wieder mehr Beachtung zu schenken. Das muss nicht gezwungener Maßen sein, wenn man z. B. selbst in Eile ist aber wenn man beispielsweise gerade auf den Zug wartet und sich die Gelegenheit ergibt, so sollten wir sie nützen. So ist es auch mit unseren Obdachlosen. Ich selbst habe mich vor einigen Jahren darin geübt, die Menschen wieder mehr wahr zu nehmen und habe aufgehört achtlos an den Obdachlosen vorüberzugehen. Meine Handlungen waren: bisschen Kleingeld, mal einen heißen Kaffee und eine Butterbreze, ein Lächeln, ein kurzes Gespräch aber auch mal die Frage, was sie brauchen können zu der kalten Jahreszeit. So hatte ich die Gelegenheit einem obdachlosen Mann mit einem Schlafsack und einer obdachlosen Frau mit einer Winterjacke große Freude zu bereiten.

 

Einen schönen Lebensbericht gab uns auch die Frau des Schriftführers des Vereins. Sie erzählte, wie sie durch ihre Eltern mit 16 Jahren genötigt wurde den Bruno-Gröning-Freundeskreis zu besuchen. Sie konnte zu der Zeit nichts damit anfangen, zog aber als sie ein paar Jahre älter wurde eigene Erkenntnisse aus der Lehre Bruno Grönings. Nach einigen Jahren verließ sie den Freundeskreis und konzentrierte sich auf ihren eigenen Werdegang, der pädagogischen Arbeit mit Kindern. Sie erzählte auch so wunderbar mit Charme und Witz aus ihrer eigenen Muttererfahrung und wie sie ihre drei Söhne immer wieder dazu anhielt, nicht nur auf die Meinung anderer zu hören, sondern selbst in sich hinein zu fühlen und danach zu leben. Wer zu einer Sache/zu einem Vorhaben kein eindeutiges Gefühl in sich verspürt und sich unsicher ist über weiteres Vorgehen, dem rät sie, erst einmal ins Tun zu gehen. Beim Tun, beim Umsetzen des Vorhabens verdeutlicht sich mit der Zeit das innere Gefühl, in die eine oder andere Richtung und man erhält Klarheit, ob man für sich persönlich auf dem richtigen Weg ist. Dies entspricht auch der Lehre Bruno Grönings.

Heute führt sie erfolgreich eine pädagogische Beratungspraxis für Familien.

https://www.meikeevers.de/spielraum/

 

Ein weiterer Bericht hat mir persönlich viel gegeben. Ein junger Physik-Student, der gerade seinen Master macht, hat verschiedene Erläuterungen zum Besten gegeben, warum es eine höhere Intelligenz geben muss.

Erstmals erläuterte er, dass Planeten Wellenlängen aussenden, welche von Wissenschaftlern gemessen werden können. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Wellenlängen immer ausdehnen (verschieben). Daraus wird geschlossen, dass sich das gesamte Universum ausdehnt. Es gibt auch noch andere Gründe, warum Wellenlängen verschoben werden, jedoch das eindeutige Indiz für die Ausdehnung des Universums ist, dass die Wellenlängen aus ALLEN Richtungen kommend, verschoben sind. Er erläuterte für uns Laien das ganze anhand einer Grafik, auf der er einen Zeitstrahl mit der Ausdehnung des Universums aufgezeichnet hatte und sagte, dass man das Ganze auch zurückverfolgen (zurück rechnen) kann. Hier kam er nun zu der Frage: „was war dann am Anfang?“, ein Punkt? Dies ist in der Wissenschaft nach der gängigen Urknall-Theorie tatsächlich so: am Anfang war ein Punkt. Ein Punkt hat jedoch kein Volumen, was für die Menschen nicht vorstellbar ist, da immer nur Volumen wahrgenommen wird. Die Standardtheorie geht davon aus, dass die Energie/Materie am Anfang bereits vorhanden war (was nicht erklärt werden kann und nicht vorstellbar ist aber einfach angenommen wird). Wenn man Energiedichte (Energie pro Volumen) des Punktes nun ausrechnen möchte, müsste man die Energie durch null (=kein Volumen) teilen. Dies ist in der Mathematik verboten bzw. existiert nicht. Es wird als Singularität bezeichnet (Wikipedia: Als Singularität bezeichnet man in Physik und Astronomie Zustände, bei denen die betrachteten Raumzeiten (u. a. deren Metrik) in einem einzigen Punkt oder einer komplizierteren Mannigfaltigkeit nicht mehr definiert werden können). Der Ursprung des Urknalls ist also in der Wissenschaft nicht definiert, was auch zugegeben wird. Die Wissenschaftler haben hier eine elegante Lösung gefunden. Sie gehen einfach auf dem Zeitstrahl zu einem späteren Zeitpunkt, der größer ist als null. Hier existiert nun ein kleines Volumen und ab hier kann nun wieder gerechnet werden und die wissenschaftlichen Gesetze können angewandt werden. Es fehlt in der Urknall-Theorie also eine Zeit, die wissenschaftlich nicht berechnet werden kann und so sagte der Student, ist es gar keine verlässliche Theorie und hier bezog er sich dann auf einen anerkannten Physiker, der behauptete, dass es in der Urknall-Theorie keinen Knall gab. Ich habs gegoogelt und es war Brian Greene, ein US-amerikanischer Physiker, der sagte: „da nach der Urknall-Theorie der Urknall am Anfang gestanden haben soll, lässt der Urknall den Knall aus. Er teilt uns nicht mit, was geknallt, warum es geknallt, um ehrlich zu sein, ob es ob es überhaupt geknallt hat“. Aus dieser Diskrepanz kann man auf eine höhere Intelligenz schließen, denn ohne den „Knall“ ist von diesem Zeitpunkt (null) Leben entstanden und dies in einer hohen Ordnung, sagte der Student. Ein weiteres Indiz für eine höhere Intelligenz ist, dass nach dem Gesetz der Physik bekannt ist, dass mit der Zeit und bei Ausdehnung die Unordnung steigt. Das wäre ein großes, nicht lösbares Problem in der Physik, erklärte er uns. (Ich habe mir dann einen Hefeteig vorgestellt, in dem ich aus Blaubeeren ein Dreieck mitten rein lege. Nun dehnt sich der Teig mit der Zeit aus. Ich konnte mir vorstellen, dass das Dreieck nicht nur größer wurde. Der Teig dehnt sich ja in alle Richtungen aus, so müsste aus dem Dreieck ein Kreis werden. Ist allerdings nur meine naive Vorstellung. Ich habe gar keine Ahnung von Mathematik und Physik.) In Wirklichkeit jedoch ist mit der Vervielfältigung von Leben (Ausdehnung) die Ordnung in kurzer Zeit gestiegen. Dies ist durch die Wissenschaft nicht erklärbar. Der Student verwies dann noch auf den Physiker Burkhard Heim. Er geht davon aus, dass am Anfang bereits Volumen da war, eine Kugel. Burkhard Heim geht von 12 Dimensionen aus. Burkhard Heim hat in seiner Theorie einen „Baustein“, den er GAB (Gott allein bekannt) nennt. Ein Bereich, der zeitlos ist und schon immer da war und immateriell ist. Sozusagen eine Idee, keine Materie. Diese Idee wurde nach Burkhard Heim zum Ursprung unseres Universums wiedergegeben. Die Kugel (nach Burkhard Heim eine Geometrie – Geometrie und Materie ist nach seinem Verständnis das gleiche) dehnt sich aus und bildet in sich neue Kugeln. Der Bereich GAB kann bei diesem Prozess der Vervielfältigung immer eingreifen und Strukturen auf unsere Welt projizieren. Nach Burkhard Heim sind das „intelligente Baupläne“. Burkhard Heim kam also zu dem Schluss, dass es eine Intelligenz gibt, die steuert. Andere bezeichnen diese Intelligenz als Gott.

 

Es berichteten auch noch die anderen Vereinsmitglieder und zwischen den Vorträgen spielte Thomas Busse immer wieder Musik von CDs ab. Der Samstagabend war dann gefüllt mit einer Meditation und Thomas Busse und Julia Domenica spielten und sangen live zwei Lieder, wo alle Teilnehmer mitgesungen haben. Am Sonntag spielte dann noch die Tochter eines Gemeinschaftsleiters auf der Geige für uns.

Es waren zwei unvergessliche Tage, wo jeder so viel gute Kraft und Energie auftanken konnte.