Seelenband
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Ende Febr. 2016 traf ich Rolf Drevermann in Merzig.

 

http://www.drevermann.de/cms/wer-ist-rolf-drevermann.html

 

Herr Drevermann gab 5 Tage in einem Hotel in Merzig Einzel-Behandlungen.

 

Die Patienten mieteten sich im gleichen Hotel ein und Herr Drevermann kam zu jedem einzeln, 2-mal am Tag (jeweils vormittags und nachmittags), um zu behandeln. In dieser Zeit behandelte er auch noch einige schwerkranke und bedürftige Menschen von Merzig.

 

Eine Behandlung dauerte ca. 15 Min. Herr Drevermann legte hierzu seine Hände unter meinen Kopf und mein Genick und ließ Energie in mich fließen. Vor jeder Behandlung bekamen wir eine Meditations-CD, die Herr Drevermann selbst aufgenommen hatte, zu hören, was uns auf seine Behandlung einstimmte. Auch jetzt, 9 Wochen nach der Behandlung, höre ich die CD ab und an. Ich spüre dann wieder die angenehme Energie und entspanne sehr gut.

 

Durch Herrn Drevermann wirkt Padre Pio, wie er sagt und wie man auf seiner Website nachlesen kann. Er ist ein ganz normaler Mensch, der irgendwann und plötzlich in seinem Leben die Gabe erhielt Menschen zu heilen. Herr Drevermann hat darüber ein Buch geschrieben „Heilen in Gottes Auftrag“, welches er als Hörbuch kostenlos auf seiner Website zum Anhören zur Verfügung stellt.

 

http://www.drevermann.de/cms/heilen-in-gottes-auftrag-hoerbuch-br-jetzt-komplett-kostenlos-anhoeren.html

 

Eine sehr spannende Lebensgeschichte, in der Rolf Drevermann auch erzählt, wie Padre Pio in sein Leben trat und seither durch in wirkt. Durch dieses einschneidende Ereignis in Rolf Drevermanns Leben, hat sich alles verändert und er hatte seither vieles durchzustehen und zu bewältigen. Absolut kein leichter Weg aber er ist allen Widrigkeiten zum Trotz Gottes Ruf gefolgt.

 

 

Padre Pio war ein katholischer Priester und Kapuziner, geboren als Francesco Forgione

1887 in Pietrelcina/Italien, gestorben 1968 in San Giovanni Rotondo, in der Province Foggio in Apulien/Italien. Am 6. Januar, mit 16 Jahren, trat er in das Noviziat der Kapuziner eintrat und ab diesem Zeitpunkt hieß er Frater Pio (der Fromme). Zu der damaligen Zeit litt er unter Tuberkolose. Er absolvierte das Theologiestudium und wurde am 10. August 1910 in der Kathedrale von Benevento zum Priester geweiht. 1915 wurde er zum Militär eingezogen, jedoch wegen seines schlechten Gesundheitszustandes musste er den Dienst immer wieder unterbrechen und wurde schließlich für untauglich erklärt. Er führte trotz seiner Erkrankung ein streng asketisches Leben. Bis 1915 war er in seinem Heimatort als Gehilfe des Ortspfarrers tätig. Wegen seiner schlechten Gesundheit kam er 1916 ins Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo. Dieser Ort liegt höher am Monte Gargano, wo ein kühleres Klima herrscht. Padre Pio wirkte dort bis zu seinem Ableben.

1918 erschienen auf seinem Körper plötzlich die fünf Wundmale Jesus Christus (Stigmata), die er 50 Jahre trug. Kurz vor seinem Tod verschwanden sie. Um die Wunden an den Händen zu verbergen trug Padre Pio fingerlose Handschuhe. Durch die Wundmale musste sich Padre Pio wiederholt von der Kirche angeordneten medizinischen Untersuchungen unterziehen. Die Kirche und Papst Johannes XXIII (261. Papst) zweifelten an der Echtheit der Wundmale. Trotzdem begannen die Menschen nach Bekanntwerden des stigmatisierten Priesters nach San Giovanni Rotondo zu pilgern, besuchten die Messe von Padre Pio und  suchten ihn als Beichtvater auf. Er galt als Apostel des Beichtstuhls. Sein Wirken der Nächstenliebe widmete er den Armen und Kranken, welchen er durch Handauflegen und Gebete oft helfen konnte.  Es geschahen immer wieder Wunderheilungen durch Padre Pio. 

Es wurde unter anderem auch berichtet, dass Padre Pio eine prophetische Gabe habe und er an zwei Orten gleichzeitig gesichtet werden konnte.

Die Kirche distanzierte sich dann von ihm und entzog ihm die Beichterlaubnis, verbot ihm das Beantworten von Seelsorgebriefen und das öffentliche Lesen der heiligen Messe. Erst 1964 erteilte ihm Papst Paul VI. wieder die Erlaubnis zur freien Amtsausübung.

1940 begann Pater Pio, Spenden für ein Krankenhaus zu sammeln. 1956 wurde die Casa Sollievo della Sofferenza in San Giovanni Rotondo eröffnet, die damals zu den größten und modernsten Kliniken Süditaliens zählte. 1968 mit 81 Jahren starb Padre Pio im Beisein von 100.000 Menschen. Heute ist sein Grab (in der Krypta der alten Kirche in San Giovanni Rotondo) eines der größten Wahlfartsorte.

Am 02.05.1999 wurde Padre Pio durch Papst Johannes Paul II seliggesprochen.

Seligsprechung von Padre Pio, ein Erlebnisbericht von Rolf Drevermann

Am 16.06.2002 folgte die Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II.

 

Padre Pio erkennt man an Blumenduft, der plötzlich auftritt, wie uns Rolf Dreverman  erzählte und im Laufe der Woche rochen alle Patienten einmal oder mehrmals starken Blumenduft. Die Düfte waren bei jedem etwas unterschiedlich. Als ich einmal spazieren ging (also nicht während einer Behandlung) roch ich auf einmal starken Rosenduft um mich herum, obwohl ein leichter Wind ging. Ich drehte mich um aber niemand war um mich. Ich roch unwillkürlich an meiner Kleidung (Mantel, Pullover) aber daher kam der Duft nicht. Bis ich alles verstand, war der Duft wieder weg. 10 Minuten später beim gleichen Spaziergang vernahm ich wieder einen sehr guten Geruch (er war eher wie ein bekannter Herren-Parfümduft von J.P. Gaultier), Wieder war ich ganz allein, niemand war vorbei gegangen, der ein Parfüm trägt. Einmal roch der ganze Gang vor meinem Hotelzimmer (in diesem Gang hatte auch Rolf Drevermann sein Zimmer) nach einer bunten Blumenwiese. Sehr intensiv und über mehrere Stunden. Das waren für mich eindrucksvolle Erlebnisse. (Als ich zu Hause war habe ich nur noch einmal einen starken Blumenduft um mich herum vernommen, ca. 3 Tage nach meiner Rückkehr).

 

Rolf Drevermann legte mir einmal während einer Behandlung sein schweres silbernes Kreuz, welches er selbst um den Hals trug, auf meine Brust. Er sagte: „darin sind die Reliquien von Padre Pio“. Es dauerte ca. eine Minute und plötzlich verspürte ich von dem Kreuz ausgehend eine Kraft in mir, die voller Liebe war. Tränen liefen mir über das Gesicht, ohne dass ich etwas dazutat. Mein Brustkorb hebte und senkte sich heftig, während ich dies alles an mir beobachtete. Was hier geschah kann ich nicht beschreiben. Es war eine starke Kraft voller Liebe in mir. Ich spürte das in der Mitte meiner Brust unglaublich stark. Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis, welches ich nur einmal hatte, während der 10 Einzelbehandlungen von Herrn Drevermann.

Nach dieser Behandlung hatte Rolf Drevermann noch eine sehr hilfreiche und lebensveränderte Botschaft für mich und ich hatte innerlich ein Gefühl, als spricht jemand anderes zu mir (sehr streng), Rolf Drevermanns Worte klangen jedoch gütig und sanft (innerlich war es ganz anders, streng und bestimmt). Das war das einzige Mal, dass ich eine persönliche Botschaft erhielt, die anderen Behandlungen verliefen so, dass Herr Drevermann Energie an mich weitergab, welche durch ihn wirkte. Ich konnte das in Form von einer sanften und angenehmen Wärme spüren, die bis runter zu meinen Zehenspitzen floss.

 

Rolf Drevermann ist ein ganz natürlicher, geselliger und lebensfroher Mensch. Wir alle saßen abends mit ihm zusammen und unterhielten uns über dies und das. Er erzählte ab und an von seinen Erlebnissen. Es waren lockere und vergnügliche Gespräche. Herr Drevermann redete nicht sonderlich viel über seine Heilertätigkeit. Er sagte einmal, er mache eben seine Arbeit. Es war nicht wie bei manch anderen Heilern, dass man einen Schwung Unterlagen mitbekommt, weitere Seminare besuchen soll und anschließend viel Werbung erhält.

 

Einmal konnte ich mit Rolf Drevermann zusammen eine Kirche besuchen (während keine Messe war) und wir beteten gemeinsam und laut den Barmherzigkeitsrosenkranz. Das war ein sehr schönes und kraftvolles Erlebnis für mich.

 

Während dieser 5 Tage in Merzig ging es mir ausgesprochen gut. Ich brauchte kaum Nahrung (ich frühstückte und aß den restlichen Tag nichts mehr, ohne Hunger zu haben und ohne Gewicht zu verlieren) und hatte einen sehr erholsamen Schlaf. Ich fühlte mich sehr leicht und meine üblichen Rheumaschmerzen waren kaum zu spüren.

 

Als ich wieder zu Hause war, hatte ich die gewohnten Schmerzen wieder, jedoch psychisch ging es mir hervorragend. Im Laufe von 3 Wochen nach der letzten Behandlung von Herrn Drevermann zogen sich die Rheumaschmerzen zu 30 % aus meinem Körper zurück (was bis heute anhält). Zusammen mit der langfristigen Behandlung durch den Heilpraktiker Herrn Sellentin in Treuchtlingen erziele ich weitere Heilungserfolge.

 

Für mich lohnte sich die Behandlung bei Herrn Rolf Drevermann auf jeden Fall. Jeder Rheumakranke kann mich hier verstehen und weiß, was für ein Segen eine Schmerzreduzierung von 30 % ausmacht und das ohne Medikamente, die ja wieder schwere Nebenwirkungen haben. Die Schulmedizin hatte mir außer Kortison und Schmerzmittel (worauf es mir nur schlechter geht) keine wirksamen Therapien anbieten können.

 

Die Hilfe, welche ich durch Herrn Drevermann erhielt, war nicht nur körperliche Linderung. Ich konnte wieder mein Bewusstsein ein Stück erweitern und danke Gott für die bereichernde Begegnung.

 

Bei all unserem Tun und all unserem Beten sollten wir jedoch nie die 10 Gebote aus den Augen verlieren. Besonders das 1. Gebot. Wir dürfen nur Gott um Hilfe bitten und nur "ihn" anbeten, nicht Jesus, nicht Maria, nicht Padre Pio, nicht Bruno Gröning. Ich habe das auch mal falsch gemacht.

Und was wir selber tun können, müssen wir selbst tun. Nicht bei allem Gott um Hilfe bitten. Auch das hab ich eine Zeit lang, als ich beim Bruno-Gröning-Freundeskreis war, falsch gemacht.