Seelenband
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Bildquelle: Bruno Gröning Stiftung

Bruno Gröning

 

Bruno Gröning (urspr. Bruno Grönkowski) war ein deutscher Heiler. Er wurde am 31.05.1906 in Danzig-Oliva geboren. Er hatte sechs Geschwister und kam aus einfachen Verhältnissen.
 
Bruno Gröning sagte selbst, dass er hier im göttlichen Auftrag auf die Erde kam, damit die Menschen weiter leben können. Er sagte, dass die göttliche Kraft, der göttliche Heilstrom durch ihn wirkt und Gott durch ihn heilt. Er selbst lehnte jeden Dank ab, bat aber die Menschen Gott zu danken.

Seine Worte: "dankt nicht mir, nicht ich heile, sondern dankt Gott. Es hilft, es heilt die göttliche Kraft".

 

Bruno Gröning baute den Menschen "die Brücke", über diese sie wieder auf den rechten Weg gelangen können. Seine Worte hierzu: "Der Mensch ist tausende von Jahren zurück gesehen, von dem eigentlichen, von dem wahren, göttlichen Weg abgekommen, und er hat sich irreführen lassen von einzelnen wenigen, und das ist der Irrweg, den der Mensch, schon Generationen zurück gesehen, gegangen ist. Und die Menschen, die satanisch waren, die haben diese Menschen zurückgelockt von dem guten, göttlichen Weg und haben hinter sich die Brücke gesprengt, wie es sonst jeder andere auch tut“…..(19.09.1950).

 

„Ich habe die Gelegenheit so genützt, um noch nebenbei die Brücke zu bauen, die zum göttlichen Weg führt. Es war keine schöne Zeit, aber ich habe es geschafft“ (26.09.1950).

 

„Ich will für die Menschen nur ein Wegweiser sein. Ein kleiner Brückenbauer bin ich gewesen, und jetzt bin ich der Wegweiser, indem ich den Menschen den richtigen Weg zeige, den Weg zum Herrgott“ (26.09.1950).

 

(Zitate aus: Die Lehre Bruno Grönings - Aufruf zur Nachfolge Christi von Thomas Busse).

Es wird berichtet, dass Bruno schon als ganz kleiner Junge (beginnend mit

2 Jahren) oft aus dem Elternhaus flüchtete, welches er  als Gefängnis empfand. Er lief in den Wald. Bei den Tieren fühlte er sich wohl. Diese waren erst scheu, dann aber zu ihm sehr zutraulich. Er konnte sich mit ihnen per Gedanken unterhalten. Bei den Tieren merkte er erstmals von seiner, ihm von Gott gegebenen, heilenden Kraft. Er spürte seine wohltuende und heilende Wirkung auf die Tiere. Er dachte nur: "liebes Rehlein, bald ist es wieder gut" und daraufhin konnte er die Heilung beim Tier beobachten.

Wenn seine Mutter Krankenbesuche bei den Verwandten machte, nahm sie Bruno oft mit. Er dachte dann daran, wie sich seine Gedanken auf die Tiere heilend auswirkten und ihm kam nun der Einfall, dass dies doch bei den Menschen auch gehen würde. So war es dann auch. Er sagte dann

z. B. zur Oma, dass es ihr bald wieder besser gehen würde und sie nicht sterben würde und so geschah es dann. So war Brunos Anwesenheit bei den Kranken gern gesehen.
 
Bereits nach fünf Jahren Volksschule begann Bruno eine kaufmännische Lehre, welche er jedoch abbrechen musste, da sein Vater dagegen war. Dieser wollte, dass sein Sohn ein Bauhandwerk lernte und so ließ er Bruno zum Zimmermann ausbilden. Jedoch musste die Firma, bei der Bruno lernte, mangels Aufträgen, kurz vor Ende von Brunos Lehrzeit, schließen.
 
Bruno führte dann verschiedene Tätigkeiten durch und es wurde berichtet, dass ihm jede Arbeit gelang. Er betrieb fast zwei Jahre eine Bau- und Möbeltischlerei, war Fabrik- und Gelegenheitsarbeiter, reparierte Uhren und Radiogeräte etc.
 
Mit 21 Jahren heiratete er Gertrud Cohn. Jedoch erfuhr er in dieser Ehe kein Glück. Seine Frau Gertrud hatte kein Verständnis für die Heilungen, welche immer wieder durch Bruno geschehen durften und glaubte zudem nicht daran.
Seine 1931 und 1939 geborenen Söhne Harald und Günter starben in jungen Jahren. Bruno Gröning durfte hier nicht helfen. Herr Alfred Hosp hatte in seinem Buch "Kräfte des Geistes" Brunos Worte dazu zitiert:


"In der anderen Welt hat alles Bestand, nur hier, im materiellen Bereich, herrscht Vergänglichkeit. Daher ist auch jeder menschliche Körper zeitlich begrenzt, ebenso der meine. Vergleichsweise zu anderen Menschen, war die für meine Söhne von Gott bestimmte Zeit sehr kurz, nämlich nur 9 und 11 Jahre. Wir wussten das alle drei, und fügten uns, obwohl es schön gewesen wäre, eine längere Zeit gemeinsam auf Erden leben zu dürfen. Als es dann so weit war, durfte ich nicht helfend eingreifen, was meine Frau überhaupt nicht verstand. Sie machte mir die bittersten Vorwürfe und hielt mir vor, dass in meiner Gegenwart schon so viele wundervolle Heilungen zustande gekommen sind. Sie fragte mich wiederholt: "Warum  tust du nichts? Weshalb bekommen gerade unsere Kinder von deinem Gott keine Hilfe?". Ich konnte meiner Frau nicht klarmachen, dass in der geistigen Welt andere Gesichtspunkte maßgebend sind, wenn ein menschliches Wesen, unabhängig vom Alter seines Körpers diese Erde verlässt, um in der anderen Welt, die von Gott bestimmten Aufgaben zu erfüllen. Bei meinen Söhnen war mir ja schon von Anfang an bekannt, dass die Dauer ihrer Verkörperung nur kurz sein wird, dennoch  war es für mich als Mensch gerade in dieser Beziehung schwer, das Vorbestimmte zu ertragen und hinzunehmen, ohne eingreifen zu dürfen. Meine Frau machte mir diesbezüglich herzzerreißende Vorhaltungen und übergab schließlich, ohne mich zu fragen, unsere Kinder in ärztliche Obhut, wo sich dann auch das von Gott Vorbestimmte erfüllte. In den Augen meiner Frau hatte ich bei unseren Söhnen als Helfer kläglich versagt. Sie hielt überhaupt nichts von meiner, von Gott bestimmten Aufgabe und stellte mich vor die Entscheidung: Entweder ich bleibe bei ihr und darf keinem einzigen Menschen mehr helfen oder unsere Wege gehen auseinander. Ich hatte jedoch diesen göttlichen Auftrag, die Menschen auf den rechten Weg zu führen, zu vollbringen. Obwohl es um den Bestand meiner Ehe ging, blieb ich auch in dieser Beziehung gotthörig, denn ich war ja wegen der leidenden und vom rechten Weg abgekommenen Menschen auf die Erde geschickt worden. So war eine Trennung von meiner Frau unausbleiblich".


Für Bruno Gröning war dies eine schwere Zeit und eine Zeit der Vorbereitung auf sein späteres Wirken. 
 
1943 wurde Bruno Gröning im zweiten Weltkrieg zur Wehrmacht eingezogen. Er weigerte sich auf Menschen zu schießen, wäre beinahe vor das Kriegsgericht gestellt worden, kam aber dann schließlich doch an die Front. Dort wurde er verwundet und kam in russische Gefangenschaft, wo er seinen Kameraden half, indem er für sie Zugang zu Lebensmitteln, bessere Kleidung und bessere Unterkünfte erstritt.
 
Ende 1945 wurde er als Heimatvertriebener nach Westdeutschland gebracht und baute sich mit seiner Familie in Dillenburg eine neue Existenz auf. Nach dem Tod seines zweiten Sohnes trennte er sich von seiner Frau, die ihm, wie oben zitiert, das heilen verbieten wollte. Bruno Gröning fühlte sich der Menschheit verpflichtet zu helfen und zu heilen.
 
1949 ging Bruno Gröning nach Herford. 
Er half dem neunjährigen Dieter Hülsmann, welcher durch die göttliche Kraft, die durch Bruno strömte, von einer progressiven Muskeldystrophie (fortschreitender Muskelschwund) geheilt wurde. Der Vater des Jungen, Ingenieur Hülsmann, bat Bruno dann als Gast bei ihm zu bleiben und auch anderen Kranken in Herford zu helfen. Bruno Gröning blieb und half sehr vielen Menschen. Es sprach sich schnell rum, dass am Wilhelmsplatz in Herford schwerstkranke und behinderte Menschen Heilung fanden. Die Menschen kamen in Scharen und so geriet Bruno Gröning in das Blickfeld der Öffentlichkeit und Presse, was er selbst nie wollte. Bruno sagte selbst, dass er bisher im Verborgenen wirkte und nicht an die Öffentlichkeit gezerrt werden wollte. Es kam jedoch anders. Die Menschen versammelten sich auch am Wilhelmsplatz, wenn Bruno nicht anwesend war. Warteten tagelang auf das Erscheinen Bruno Grönings. In der Zeit kam es immer wieder zu Spontanheilungen. Ohne Anwesenheit Brunos (Fernheilungen).

Schließlich kam es zu Konflikten mit der Ärzteschaft. Einige einflussreiche Ärtze waren seine erklärten Feinde. Sie setzten alles daran, sein Wirken zu unterbinden und verlangten, er solle sich einer wissenschaftlichen Überprüfung seiner Heilfähigkeit stellen. Die Gesundheitsbehörde wurde eingeschaltet. 
Die Zeitschrift "Revue" entschloss sich zur wissenschaftlichen Klärung Bruno Grönings Heilmethode. In der Heidelberger Uni-Klinik sollte die Heilmethode "des Wunderdoktors" erforscht werden. Am 27. Juli begannen die Untersuchungen. Die Personen, an denen er sein Können beweisen sollte, wurden aus dem Kreise jener Kranken ausgewählt, die sich in über 80.000 Bittbriefen an ihn gewandt hatten. Hinzu kamen einige Patienten der Heidelberger Ludolf-Krehl-Klinik. Sie alle wurden sorgfältig voruntersucht, und es wurden genaue Diagnosen erstellt. Anschließend kamen sie zu Gröning, der "seine Methode" an ihnen wirken ließ. Hierbei waren stets Ärzte zugegen. Sie wurden Zeugen, wie Krankheiten teilweise spontan verschwanden. Die in der Klinik durchgeführten Nachuntersuchungen bestätigten die Heilungen. Selbst unheilbare Leiden wie die Bechterewsche Erkrankung wurden geheilt. In einem in der "Revue" abgedruckten Vorgutachten erklärte Prof. Dr. Fischer ausdrücklich, dass Bruno Gröning kein Scharlatan, sondern ein naturbegabter Seelenarzt sei.  Prof. Dr. Fischer und Prof. Dr. von Weizsächer unterbreiteten Bruno Gröning dann den Vorschlag Heilstätten zu errichten, wo Bruno dann unter der Leitung einer Ärzteschaft nur die von den Ärzten ausgewählten Personen heilen sollte. Die finanziellen Bedingungen waren für Bruno nicht einhaltbar, da er für seine Tätigkeit nie Geld verlangte und somit auch keinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen konnte. Auch wollte die Ärzteschaft aus den Heilstätten Profit erzielen und dem konnte und wollte Bruno keinesfalls zustimmen. Er verkaufte die Kraft Gottes nicht, so sagte er.

Nach Abschluss der Heidelberger Untersuchungen wandte sich Bruno Gröning im August 1949 nach Süddeutschland. Er folgte der Einladung von Leo Harwart nach Bayern-Rosenheim auf den "Traberhof". Aus Dankbarkeit für die Heilung einer Verwandten stellt Leo Harwart sein Pferdegestüt "Traberhof" als Wirkungsstätte zur Verfügung. Dort kam es ebenso zu Menschenansammlungen. Viele unheilbar Kranke wurden geheilt. Die Menschen warteten tagelang vor dem Traberhof auf das Erscheinen von Bruno Gröning. Die Zeitungsberichte überschlugen sich.
Jedoch auch in Bayern geriet Bruno ins Kreuzfeuer von Ärzten, Presse und Gesetz. Das Gesundheitsamt Rosenheim war der Ansicht, das Bruno Grönings Tätigkeit gegen das Heilpraktigergesetz verstößt. Bruno Gröning plant die Errichtung von Heilstätten, in denen er mit staatlicher Genehmigung, begleitet von Ärzten, wirken darf und stellt einen entsprechenden Antrag beim Gesundheitsamt. Dazu kam es jedoch nie. Seine Gegner wussten dies erfolgreich zu verhindern.
 
1955 heiratete er zum zweiten Mal und zog mit seiner Frau Josette Dufossè nach Plochingen am Neckar. Bruno Gröning hielt nun Vorträge in Deutschland, Österreich und Norditalien. Diese wurden zum Teil auf Tonbändern festgehalten. 
 
Ende 1958 hatte Bruno Gröning gesundheitliche Beeinträchtigungen. Er magerte stark ab und starb schließlich in Paris am 26.01.1959.

 

Hierzu der Bericht seiner 2. Frau:

 

Die Wahrheit über Bruno Grönings Erkrankung und Tod, Josette Gröning, 1959
 
Die Lehre Bruno Grönings ist heute in zahlreichen Büchern festgehalten und im Bruno Gröning-Freundeskreis berichten viele Menschen aus eigener Erfahrung, dass auch heute noch Heilungen und Lebenshilfen stattfinden.